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Was
bedeutet
„Schwellen
runter“?
In den umliegenden
Stadtteilen gibt es über 30 freie und staatliche Einrichtungen der
Jugendhilfe, die zur Zusammenarbeit mit Jugendlichen bereit sind. Sie
bieten den Jugendlichen Freizeitangebote und Unterstützung in fast
allen Problemlagen.
Jugendliche, die ihre Freizeit gern mit anderen verbringen wollen,
können Treffpunkte entdecken und erhalten Anregungen. Immer sind
Gleichaltrige, aber auch erwachsene Ansprechpartner anwesend. Es gibt
die Möglichkeit, Hobbys nachzugehen, Musik zu machen oder an der
Hausaufgabenunterstützung und anderen Bildungsprogrammen
teilzunehmen.
Jugendlichen in Problemsituationen fehlen oft Ansprechpartner und
Ansprechpartnerinnen. Nicht immer wenden sie sich an Eltern oder
Lehrerinnen und Lehrer. Auch die Hilfe-Möglichkeiten
Gleichaltriger sind begrenzt. Bei wem sollen sie also Beratung oder
Hilfe holen?
In den 4 Projekttagen sollen die Schülerinnen und Schüler
Einrichtungen der Jugendhilfe kennen lernen. Sie sollen wissen, an wen
sie sich wenden können, wenn sie selbst oder ihre Freundinnen und
Freunde Information, Beratung oder Unterstützung brauchen.
Nur: Die Einrichtungen sind den meisten Jugendlichen nicht bekannt.
Und: Viele haben Schwellen-Ängste, fühlen sich unsicher, ob
sie eine Einrichtung aufsuchen oder gar mit ihren Problemen kommen
sollen. So hat sich der Arbeitskreis Jugendhilfe-Schule, dem auch die
Friedrich-Ebert-Schule angehört, entschlossen, die Schwellen zu
senken, Jugendliche zu informieren und sie konsequent an die
Jugendhilfe-Einrichtungen heranzuführen. |
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Das
lief folgendermaßen ab:
Auf einem „Markt
der Möglichkeiten“ stellen sich die Einrichtungen vor. Es
waren in diesem Jahr sage und schreibe 27! Dort hatten die
Einrichtungen ihre Info-Tische aufgebaut und kamen mit den Jugendlichen
ins Gespräch. Gesprächsanlässe für die
Jugendlichen-Gruppen (bis zu 6 Personen) waren eine allgemeine
Information über alle Einrichtungen und eine genaue Information
über sechs von ihnen. Zwei fiktive „Fälle“, die
die Schülerinnen und Schüler erarbeitet hatten und
vorstellten, waren eine Hilfe für die Konzentration auf diese 6
Organisationen. Welche Organisation könnte uns bei der Lösung
dieses Falles helfen? Wenn sie fündig geworden waren, wurden
Besuchs- und Gesprächstermine ausgemacht.
An den folgenden Tagen wurden die drei ausgewählten Einrichtungen
besucht. Die Besuche dauerten mindestens eine Stunde. Neben der
Fall-Barbeitung besichtigten die Jugendlichen die Räume, machten
teilweise Fotos und schrieben ausführlich mit – für die
Dokumentation. Am folgenden, dem fünften, Tag, wird in der Regel
auf Plakaten eine Dokumentation erstellt, man hängten sie im
Jahrgangsflur aus, informierten sich in einer Präsentation
gegenseitig und lädt Schülerinnen und Schüler anderer
Jahrgänge ein. Dieser Teil kam in diesem jahr zu kurz, da die
Vorbereitung auf das Turnfest den zeitlichen Rahmen einschränkte.
Jugendliche sind immer wieder erstaunt über das Riesen-Angebot in
ihrem Stadtteil, über die freundliche und interessierte Aufnahme
in den Einrichtungen und über ein weites Spektrum an Beratungs-,
Hilfe- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Wir Lehrerinnen und
Lehrer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe sehen
mit Genugtuung, dass es tatsächlich möglich ist, die
Schwellen um einige Zentimeter zu senken - vielleicht sind es im
Hinblick auf Konfliktlagen die entscheidenden. |
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Beteiligte Einrichtungen
(2009)
Adressenliste als PDF-Datei zum Download
Ambulante Jugendhilfe
ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)
Balance, Beratung und Therapie bei Essstörungen
CVJM – Schülercafé Viva
Deutscher Kinderschutzbund
Erziehungsberatungsstelle im Haus der Volksarbeit
Fem-Mädchenzentrum
Haus Ursula
Infrau
Jugend- und Suchthilfe am Merianplatz
Jugendgerichtshilfe
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Jugendhaus Heideplatz
Kinder- Jugend- und Elternberatungsstelle
KuBi
Mafalda
Polizei – 6. Revier
pro familia
SG Bornheim
Startbetrieb FaPrik
Teenie-Club, KIDS e.V., Seckbach
Teenie-Club Ostend
Treff 38/ Milchbar |