Prävention im Team, so heißt das neue Projekt der FrESch mit vollem Namen. Genaugenommen besteht es seit einem Jahr.
Das PiT-Team, bestehend aus Lehrern der Friedrich-Ebert-Schule, Polizeibeamten und Sozialarbeitern, entwickelt Strategien zur Vorbeugung und Eindämmung von Gewaltsituationen nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrem Umfeld.
Zunächst wurden an unserer Schule in einem Pilotprojekt zwei Klassen des 7. Jahrgangs geschult. Dabei wurden während eines Schuljahres vier Projekttage durchgeführt. In Schulungen sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Gewaltsituationen möglichst frühzeitig als solche zu erkennen und sich erst gar nicht in sie hineinziehen zu lassen. Ist das nicht zu verhindern, werden verschiedene gewaltfreie Ausstiegsmöglichkeiten erarbeitet. Das Training verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Übungen. In einem eigenen Trainingsjournal werden die persönlichen Erfahrungen festgehalten. Das Programm setzt vor allem auf Gewaltlosigkeit und Deeskalation. Die Kinder sind hierbei die Experten, sie kennen ihren Lebensraum mit seinen guten und schlechten Orten..
Ermuntert durch die Erfahrungen im Pilotprojekt hat die Schule beschlossen nun mit allen Schülerinnen und Schülern des jeweils 7. Jahrgangs das Training durchzuführen. Diese Arbeit wirdl anschließend in den Unterrichtsstunden des Faches „Soziales Lernen“ (SoLe) vertieft. Die Mitglieder des PIT-Teams stehen als Berater für Kolleginnen und Kollegen und als Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler auch nach den Trainings zur Verfügung.
Teambildung und Trainings tragen schließlich zu einer stärkeren Verzahnung der beteiligten Organisationen bei. Mit der Wahl für PiT-Hessen entscheiden sich die Ebert-Schule und die beteiligten Kooperationspartner auch für einen Prozess der Personal-, Organisations- und Konzeptentwicklung. Gewaltprävention wird ein Schwerpunkt im Schulprogramm.