Logo
Friedrich-Ebert-Schule
Integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule am Huthpark

Interview mit D., einem Schüler der Arbeitsgemeinschaft Chinesisch

Vergößern durch Mausklick

Frage: Du könntest jetzt Freizeit haben. Weshalb bleibst du in der Schule und besuchst Chinesisch?

D.: Mich interessieren die ostasiatischen Staaten, auch Japan. Wie leben, essen, verhalten sich die Chinesen? Ich finde ihre Sprache einfach cool.

Frage: Denkst du auch an deine berufliche Zukunft?

D.: Ich mag gern Englisch und Italienisch. Außerdem spreche ich Jugoslawisch.
 Vielleicht kann ich einmal Dolmetscher werden.

Frage: Chinesisch ist keine einfache Sprache.

D.: Die Schriftzeichen sind schwierig. Es sind kleine Gemälde. Man muss sehr genau schreiben, darf sie nicht einfach hinkritzeln.

Frage: Wie kannst du dir diese komplexen Gebilde merken?

D.: Das geht nur mit Lernen und vielen kleinen Eselsbrücken.

Frage: Wozu sollte man bereit sein, wenn man Chinesisch angeht?

D.: Wie gesagt, man muss viel lernen, sich Mühe geben und konzentriert sein. Das geht nicht einfach so nebenbei, denn die Sprache ist schwierig. Aber Frau Dong gibt sich große Mühe mit uns. Man merkt, dass es ihr Spaß macht und dass sie uns ihre Sprache gut beibringen will.


(Dem stimmen die anderen Schülerinnen und Schüler zu.)

 

Frau Dong, Chinesischlehrerin

Vergrößern durch Mausklick

Frau Dong lebt seit 6 Jahren in Deutschland, davon 5 Jahre in Frankfurt am Main. Sie studiert Instrumentalpädagogik und wird Musiklehrerin mit dem Schwerpunkt Klavier. In Deutschland fällt ihr das zunehmende Interesse an dem Land China, seiner Lebensweise und Kultur und an der chinesischen Sprache auf. Deshalb beschließt sie nach den Olympischen Spielen in Peking, deren positive Resonanz sie sehr gefreut hat, Schülerinnen und Schülern Chinesisch anzubieten.
Ihr Weg führte sie - zum Glück für uns - in die Friedrich-Ebert-Schule. Sie weiß, dass Chinesisch eine schwierige Sprache ist. Sie kann nur mit großem Interesse, mit Aufmerksamkeit und Fleiß gelernt werden. Was kann man in den 80 Nachmittagsstunden eines Schuljahres erreichen?
Einen überschaubaren Grundwortschatz, einige elementare Schriftzeichen und kleine Dialoge. Sie freut sich über die große Aufgeschlossenheit der sieben Schülerinnen und Schüler und die Mühe, die sie sich geben.

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.