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Friedrich-Ebert-Schule
Integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule am Huthpark

Unser Schulgarten

Seit 1981 gibt es an der Friedrich Ebert Schule einen ca. 300qm großen Schulgarten, der sich in folgende Bereiche oder Kleinbiotope gliedert: Pflanzbeete, teilweise terassenförmig angelegt, Teich, künstlicher Bach als Teich-zulauf, Wildwiese, Kompostbereich, Sitzecke, Garten- und Gerätehütte mit überdach-tem Vorplatz, Kräuterspirale, Johannisbeersträucher, Baum- und Strauchbestand in den Randbereichen mit Totholzecke. Der Schulgarten ist in der Mittagspause (13.20 – 14.20 Uhr) für die Schüler geöffnet. Eine Lehrerin/ein Lehrer aus dem Schulgartenteam betreut diese Mittagsfreizeit. Sie ist im Rahmen unserer Ganztagskonzeption ein freiwilliges Angebot. Der Schulgarten findet besonderen Anklang bei Schülerinnen und Schülern des 5. und 6. Schuljahrs. Passt es zum Thema des Biologieunterrichts, gehen die Klassen auch ab und an während des Unterrichts in den Schulgarten. Was kann man alles im Schulgarten machen? Sobald im Frühjahr der Boden aufgetaut und trocken genug ist, können die Schülerinnen und Schüler loslegen. Es gibt vieles zu tun: der Boden wartet auf Dünger und dieser muss untergegraben werden. Dabei wird gleich das neu gewachsene Unkraut entfernt. Diese sind die wichtigsten Vorbereitungen für das Säen und Anpflanzen. Einzelne Schülergruppen können sich je ein Beet und die Pflanzen, die sie säen oder setzen wollen, aussuchen. Beliebt sind Karotten und Kartoffeln. In der Sommerzeit brauchen die Pflanzen Pflege: gießen und Unkraut jäten sind angesagt. Bei diesen Tätigkeiten sind Untersuchungen im Gartenteich eine willkommene Abwechslung. Nach den Sommerferien sieht der Garten oft wie eine Wildnis aus. Nach dem Kampf mit dem Unkraut kann es meistens schon ans Ernten gehen. Der Höhepunkt des Gartenjahres ist dann im Frühherbst das Kartoffelfest. Die Kartoffeln werden ausgebuddelt, gegrillt und verspeist, wer will auch mit etwas Butter und Salz. Schüler, die eine besonders große Kartoffel ernten, erhalten einen Preis. Im Herbst wird dann der Boden für den Winter vorbereitet. Und bald beginnt schon wieder das nächste Gartenjahr. All das ist für uns am Rand einer Großstadt eine kleine Möglichkeit Natur direkt zu erleben und auch im wahrsten Sinne des Wortes direkt zu begreifen. Manchmal gibt es auch im Wahlpflichtbereich Kurse mit dem Titel "Ökologie und Gartenbau". Ab dem Frühjahr sind diese Kurse eigentlich nur im Garten, wofür die Schüler bei gutem Wetter beneidet, bei schlechtem aber auch mal bedauert werden. Kommt die Erntezeit könnte der Kurs spielend auf die doppelte Schülerzahl anwachsen. Pech gehabt! Klemens Geyer, Hedi Walter 

Und demnächst feiern wir das Kartoffelfest