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Alle Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahres arbeiten während des Betriebspraktikums 3 Wochen lang in Ämtern und Betrieben. Sie erhalten einen ersten Einblick in die Arbeitswelt und können Kontakte zu Ausbildungsbetrieben anbahnen.
Die Schule bietet den Schülerinnen und Schülern, die keine 2. / 3. Fremdsprache erlernen pro Woche einen Betriebstag an.
Betriebspraktikum/Praktikumstag
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Das
Betriebspraktikum
ist
Bestandteil der Berufsvorbereitung für Schülerinnen
und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule. Die Jugendlichen des
8. Schuljahres arbeiten im Februar / März drei Wochen lang in
einem Betrieb. Während sie sich bis vor wenigen Jahren die
Praktikumsbetriebe von der Schule bzw. dem Staatlichen Schulamt
vermitteln ließen, suchen sich mittlerweile vier von
fünf SchülerInnen ihren Betrieb selbst. So werden
Betriebe aus allen nur erdenklichen Branchen gewählt.
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Die Jugendlichen bereiten sich in der Arbeitslehre
und in der Gesellschaftslehre intensiv auf das Praktikum vor. Unter
anderem lernen sie, einen Praktikumsbericht zu schreiben. Er
enthält Tages- und Wochenberichte, die Beschreibung eines
Berufes und der zugehörigen Ausbildung, die Darstellung eines
Arbeitsplatzes und betrieblicher Abläufe. Mehrfach
während dieser drei Wochen werden sie von ihrer
Klassenlehrerin oder ihrem Klassenlehrer besucht. Einmal treffen sie
sich auch in der Schule, um über ihre Erfahrungen zu reden.Wie
kommt das Praktikum an?
Neun von zehn Jugendlichen gefällt es sehr gut: Sie
schätzen den – wenn auch kurzen – Einblick
ins Berufs- und Arbeitsleben, lernen ein Stück
Realität kennen, stoßen auf Ausbildungsberufe, die
ihnen unbekannt waren und fühlen sich
größtenteils im Betrieb gebraucht. „Man
wird schon wie ein Erwachsener behandelt“ oder „Wir
konnten richtig mitarbeiten“ sind häufige
Äußerungen.
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Der Betriebstag
Nach
den guten Erfahrungen des Betriebspraktikums wagten wir eine Ausweitung
der Erfahrung betrieblicher Wirklichkeit durch die Schule. Alle
Jugendlichen, die voraussichtlich nach dem 9. Schuljahr mit dem
Hauptschulabschluss die Schule verlassen werden, nehmen ein halbes Jahr
lang am Betriebstag teil. Jeden Mittwoch besuchen sie nicht die Schule,
sondern arbeiten in einem Betrieb, den sie sich selbst ausgesucht oder
vermittelt bekommen haben, mit. Auch diesem Betriebstag stehen sie sehr
aufgeschlos-sen gegenüber, lernen weitere Ausbildungsberufe
kennen und können die Abläufe in einem Betrieb
über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten. Die
Jugendlichen werden also eineinhalb Jahre von der
Betriebsrealität begleitet, sehen sich ständig der
Notwendigkeit der Berufswahl und der Bewerbung ausgesetzt, erleben
Arbeit und Beruf als ständiges und gewichtiges Thema.
Gelegentlich gehen ganz mutige Wünsche in Erfüllung:
Schon einige Male haben sich auf diesem Weg
Ausbildungsverhältnisse angebahnt!
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