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Friedrich-Ebert-Schule
Integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule am Huthpark
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Können alle genügend lernen?Wenn so viele unterschiedliche Kinder in einer Klasse sitzen: Können dann alle genügend lernen? Natürlich können sie! Es gibt ein Leben lang nur Gruppen, die aus unterschiedlichsten Menschen zusammengesetzt sind. Das war in der Grundschule so, das ist in Freundesgruppen so, das ist in Sportvereinen so, das ist am Arbeitsplatz so. Jeder muss etwas so erklärt bekommen, dass er es versteht - beziehungwseise möglichst viel davon versteht. Jeder muss sich von denen etwas abschauen und erklären lassen, die etwas schon verstanden haben. Das ist nicht immer leicht, aber es kann gut funktionieren - wenn jemand Interesse hat oder sein Interesse wecken lässt, wenn jemand zugänglich und fleißig und ausdauernd ist. Es gibt in unserer Schule viele Wege (Methoden), jedem möglichst viel beizubringen. Aber es gibt doch Kinder und Jugendliche, die sehr unterschiedlich lernen! Natürlich gibt es sie und es gibt sie auch in der Friedrich-Ebert-Schule. Etwa ab dem 7. Schuljahr zeigt es sich, dass Kinder und Jugendliche
Oft sind die Unterschiede so groß, dass wir meinen, sowohl die leistungsschwächeren als auch die leistungsstärkeren Schüler und Schülerinnen besser fordern und fördern zu können, wenn sie ihre eigenen Kurse besuchen. Wir nennen sie "Fachleistungskurse“. Schülerinnen und Schüler, die sehr schnell, viel, gründlich, kreativ und konsequent lernen, gehören dem E-Kurs (das ist der Erweiterungskurs) an. Diejenigen, die durchschnittlich und manchmal weniger als durchschnittlich schnell, viel, gründlich, kreativ und konsequent lernen, gehören dem G-Kurs (dem Grundkurs) an. Die Kurse beginnen im 7. Schuljahr mit Englisch und Mathematik, im 8. Schuljahr kommen Deutsch und Französisch bzw. Italienisch hinzu, ab dem 9. Schuljahr die Naturwissenschaften (Chemie ab der 9., Physik und Biologie ab der 10. Klasse).
Hier können Sie den Plan der Fachleistungskurse und den Differenzierungsplan als PDF-Datei ansehen oder herunterladen.
Wer entscheidet, welchem Fachleistungs-Kurs ein Schüler / eine Schülerin angehört? Die Lehrerinnen und Lehrer sprechen eine Empfehlung aus. Dieser Empfehlung können sich die Schüler/innen und ihre Eltern anschließen - oder auch nicht. Der Elternwunsch hat für das erste halbe Jahr Vorrang. Danach entscheiden die Lehrer/innen über den Verbleib. Wenn jemand dem E-Kurs angehört und hier gut und fleißig mitarbeitet und gute Leistungen erzielt, wird er / sie natürlich dort bleiben. Andernfalls droht die „Abstufung“ in den G-Kurs. Aber auch dann hat der Einspruch der Eltern noch aufschiebende Wirkung. Abstufungszeitpunkte sind immer die Halbjahresenden. Wenn jemand im Grundkurs gut mitarbeitet, kann er / sie in den E-Kurs aufgestuft werden. In diesem Fall gibt es wenige Einsprüche. Aufstufungen können jederzeit stattfinden. Es ist also keine Endstation, einem Kurs anzugehören. Umstufungen finden bis ins 9. und 10. Schuljahr hinein statt. Damit bleibt die Entscheidung, welchen Abschluss ein Schüler und eine Schülerin erhält, lange offen. Der Abschluss wird nach den besuchten Kursen und den erreichten Noten entschieden . |
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